Datenmengen umrechnen: Byte, KB, MB, GB, TB
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1 GB = 0,001 TB- MB Über dem Balken: Potenzen von 1000. So werden Festplatten, Speicherkarten und Handys verkauft.
- MiB Unter dem Balken: Potenzen von 1024. So zählt Windows.
Ein Laufwerk, das als 1 GB verkauft wird, zeigt Windows mit etwa 953 MB an.
Um so viel ist jede binäre Einheit größer:
- 1 KiB = 1,024 KB +2,4 %
- 1 MiB = 1,0486 MB +4,9 %
- 1 GiB = 1,0737 GB +7,4 %
- 1 TiB = 1,0995 TB +10 %
- 1 PiB = 1,1259 PB +12,6 %
Alle Ergebnisse
Umrechnungstabelle: Gigabyte → Terabyte
| Wert (GB) | Ergebnis (TB) |
|---|---|
| 0,5 GB | 0,0005 TB |
| 1 GB | 0,001 TB |
| 2 GB | 0,002 TB |
| 4 GB | 0,004 TB |
| 8 GB | 0,008 TB |
| 16 GB | 0,016 TB |
| 32 GB | 0,032 TB |
| 64 GB | 0,064 TB |
| 128 GB | 0,128 TB |
| 256 GB | 0,256 TB |
| 512 GB | 0,512 TB |
| 1.024 GB | 1,024 TB |
Speichereinheiten im Überblick
Speichereinheiten messen digitale Information. Das Bit ist die kleinste Dateneinheit, 8 Bit ergeben ein Byte. Speichereinheiten verwenden entweder dezimale (SI) oder binäre (IEC) Präfixe. Dezimal: 1 Kilobyte (KB) = 1.000 Byte, 1 Megabyte (MB) = 1.000 KB, 1 Gigabyte (GB) = 1.000 MB, 1 Terabyte (TB) = 1.000 GB. Binär (IEC): 1 Kibibyte (KiB) = 1.024 Byte, 1 Mebibyte (MiB) = 1.024 KiB, 1 Gibibyte (GiB) = 1.024 MiB. Festplatten werden meist mit dezimalen Präfixen verkauft, Betriebssysteme zeigen Speichergrößen dagegen oft in binären Einheiten an.
Typische Datei- und Speichergrößen
Was wohin passt. Hersteller rechnen 1 GB als 1.000 MB, Betriebssysteme zeigen dagegen oft binäre GiB.
| Inhalt | MB | GB | GiB |
|---|---|---|---|
| Textseite (reiner Text) | 0,002 | 0,000002 | 0,000001863 |
| E-Book | 1 | 0,001 | 0,0009313 |
| MP3-Titel | 4 | 0,004 | 0,003725 |
| Foto (12 MP, JPEG) | 5 | 0,005 | 0,004657 |
| CD | 700 | 0,7 | 0,6519 |
| Eine Stunde HD-Streaming | 3.000 | 3 | 2,794 |
| DVD | 4.700 | 4,7 | 4,377 |
| Film in 4K | 15.000 | 15 | 13,97 |
| Blu-ray-Disc | 25.000 | 25 | 23,28 |
| Handyspeicher (128 GB) | 128.000 | 128 | 119,2 |
| SSD (1 TB) | 1.000.000 | 1.000 | 931,3 |
Geschichte von Bit und Byte
Computer rechnen in Zweierpotenzen, Menschen in Zehnerpotenzen. Die Einheiten für digitale Daten sind zwischen diesen beiden Welten entstanden. Deshalb wirkt ein Laufwerk auf dem Bildschirm manchmal kleiner als auf dem Etikett.
- Claude Shannon nannte die Binärziffer in seinem Aufsatz „A Mathematical Theory of Communication“ Bit. Das Wort schrieb er John W. Tukey zu.
- Werner Buchholz prägte bei der Arbeit an IBMs Rechner Stretch das Wort Byte für eine Gruppe gemeinsam verarbeiteter Bits, anfangs zwischen einem und sechs. Er änderte die Schreibung von „bite“, damit es nicht als „bit“ verlesen werden konnte.
- IBMs System/360 legte sein Byte auf 8 Bit fest, und der Erfolg der Maschine verbreitete diese Größe: Seitdem bedeutet ein Byte in der Regel 8 Bit.
- Die Internationale Elektrotechnische Kommission verabschiedete die Binärpräfixe Kibi, Mebi, Gibi, Tebi, Pebi und Exbi, damit Kilo, Mega und Giga ihre dezimale Bedeutung behalten konnten.
- Apples Mac OS X Snow Leopard zeigte Speicherplatz erstmals in Dezimaleinheiten an, so wie Laufwerke beschriftet sind; frühere Versionen hatten in Potenzen von 1024 gezählt.
- Die Generalkonferenz für Maß und Gewicht führte Ronna und Quetta ein, die bisher größten SI-Präfixe. Man erwartete, dass sie für digitale Datenmengen gebraucht werden.
Quellen:
- Shannon, "A Mathematical Theory of Communication", Bell System Technical Journal (1948) (öffnet sich in einem neuen Tab)
- Buchholz, "The Word 'Byte' Comes of Age...", Byte (Feb. 1977) (öffnet sich in einem neuen Tab)
- IBM: System/360 (öffnet sich in einem neuen Tab)
- NIST: Prefixes for binary multiples (öffnet sich in einem neuen Tab)
- Apple: How iOS and macOS report storage capacity (öffnet sich in einem neuen Tab)
- BIPM: 27th CGPM (2022), Resolution 3 (öffnet sich in einem neuen Tab)